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In drei Tagen ist Wahl...
Stadtgefluester...doch wen soll ich denn nun wählen gehn? In der Kommunalpolitik überschneiden sich alle Parteien mit ihrem Programm. In drei Tagen ist Kommunalwahl. Das gibt uns Anlass euch bei der Entscheidung zu helfen.
Überall in Bonn stehen Wahlplakate herum. Doch hier findet man nur kurze Slogans. Was die jeweiligen Kandidaten wirklich durchsetzen wollen bleibt oftmals unklar. Die Bonner Firma Ontopica hat das Problem der mangelnden Informationen erkannt und die Online Plattform OBWahl-Bonn.de ins Leben gerufen. Sie soll Abhilfe schaffen.

Die US-Wahl im letzen Jahr machte es vor: die Präsidentenkandidaten waren bestens im Internet vertreten und führten best durchdachte Mitmachportale. Kein Wunder, dass die Deutschen Kollegen nun auch vermehrt auf den Internetwahlkampf setzen. Doch auf Kommunalebene hätte das sicher niemand für möglich gehalten. Das Portal zur Oberbürgermeisterwahl hat den eindeutigen Vorteil: Die Betreiber sind neutral.
Das Prinzip ist simpel, aber ebenso raffiniert. Bürger können ihre Wahl an die Kandidaten stellen. Dabei geht es entweder um altbekannte Streitfragen wie den Bonner Straßenstrich am Probsthof, um Fluglärm oder um die Gestaltung der Grünflächen. Aber auch für ganz persönliche Interessen sollte das Portal Auskunft geben. Die Besucher der Seite stimmen darüber ab, welche Frage sie auch interessiert. So konnte ein ausgewählter Katalog an Fragen erstellt werden. In den letzten fünf Wochen wurden die OB-Kandidaten befragt, wie sie mit dem entsprechenden Thema umgehen würden, wenn sie zum Oberbürgermeister gewählt würden.
Wer noch nicht genau weiß, für wen er seine drei Kreuze am 30.August setzen soll, wird spätestens auf www.OBWahl-Bonn.de schlau. Das Projekt finanziert sich übrigens allein durch Spendengelder.




